In der Reihe „Gomadinger Gespräche“ gibt es für Freitag, 10. Mai 2024, 19.30 Uhr eine Themenänderung:
Im Enneagramm trifft uralte Seelsorge-Erkenntnis moderne Psychologie. Eine der bekanntesten Bibelstellen ist diejenige aus der Bergpredigt, die vom Balken im eigenen Auge und dem Splitter im Auge des Nächsten spricht. Wenn wir ernst machen wollen damit, den eigenen Balken zu erkennen und seine Größe und Beschaffenheit genauer zu betrachten, können wir einen Spiegel brauchen – möglichst mit Vergrößerungsglas. So ein Instrument ist das Enneagramm. Es ermöglicht uns zu erkennen, auf welche verschiedenen Arten wir grundsätzlich „ticken“, im Guten wie im Erlösungsbedürftigen.

Das Enneagramm ermöglicht einen Blick in die eigene Seele, fußend auf den Erkenntnissen der modernen Psychologie, die sich damit wunderbar vereinbaren lässt. Obwohl das Enneagramm uralt ist und über Jahrhunderte hinweg nur in seelsorgerischen Kontexten als eine Art Geheimwissen weitergegeben wurde. Denn das Ziel dieses Blicks hinter die eigenen Kulissen lautet Transformation, Verwandlung – biblisch gesprochen: Umkehr und Heilung.

Das Enneagramm hat damit auch eine zutiefst spirituelle Dimension. „Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst“ – das Enneagramm zeigt einen Weg auf, wie das gehen kann.

Kathrin Messner erklärt an diesem Abend, was es mit dem Enneagramm genauer auf sich hat.

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